KlangQuellen · Instrumente entdecken
Kling, klang – ein Ton schwebt durch den Raum!

Ein kleiner Schlag – und ein heller Ton klingt noch eine Weile weiter. Mit einzelnen gestimmten Metallklangstäben können Kinder erforschen, wie Töne entstehen, warum sie unterschiedlich hoch sind und was mit dem Klang beim Abdämpfen geschieht.
Wie entsteht der Klang?
Schlagen wir einen Metallklangstab mit einem geeigneten Schlägel an, beginnt das Metall zu schwingen. Diese Schwingungen übertragen sich auf die umgebende Luft und werden als Ton hörbar. Eine geeignete Auflage oder Halterung lässt den Stab möglichst frei schwingen. Manche Klangstäbe besitzen außerdem einen Resonanzkasten, der den Klang unterstützt.
Was können wir entdecken?
Klangerzeugung
Metall · Schwingung · ein klar hörbarer Ton.
Tonhöhe
Hoch · tief – Länge, Dicke, Form und Material beeinflussen den Klang.
Nachklang
Lauschen · verklingen lassen · vorsichtig abdämpfen.
Warum klingen Klangstäbe unterschiedlich?
Metallklangstäbe können auf unterschiedliche Tonhöhen gestimmt sein. Ihre Tonhöhe hängt unter anderem von der Länge, Dicke, Form und dem Material ab. Nach dem Anschlagen klingt der Ton häufig noch eine Weile weiter. Diese hörbare Fortdauer nennt man Nachklang. Wird die Schwingung vorsichtig gedämpft, verstummt der Ton schneller.
Mitmachidee: Der schwebende Ton
Ihr braucht: einen oder mehrere gestimmte Metallklangstäbe auf geeigneten Auflagen sowie passende Schlägel.
- Den Klang entdecken: Schlagt einen Klangstab vorsichtig an. Wie klingt er?
- Dem Ton lauschen: Hört ganz genau hin. Wie lange könnt ihr den Ton noch wahrnehmen?
- Den Klang stoppen: Dämpft den Stab nach dem Anschlagen vorsichtig ab. Was verändert sich?
- Das Klangstäbe-Orchester: Verteilt mehrere unterschiedlich gestimmte Klangstäbe. Ein Kind dirigiert und zeigt an, welcher Ton erklingen darf. Könnt ihr gemeinsam eine kleine Tonfolge gestalten?
Was Kinder dabei entdecken
Kinder erfahren, dass ein schwingender Metallstab einen hörbaren Ton erzeugt. Sie vergleichen Tonhöhen, nehmen den Nachklang bewusst wahr und entdecken, wie sich ein Klang durch Abdämpfen verändern lässt. Beim gemeinsamen Klangstäbe-Orchester üben sie genaues Zuhören, Konzentration, Reaktionsfähigkeit und musikalisches Zusammenspiel.
Tipps für Eltern und pädagogische Fachkräfte
Ein Klangstab sollte möglichst frei schwingen können. Wird der schwingende Metallstab direkt festgehalten, kann der Klang stark gedämpft werden. Verwendet deshalb geeignete Auflagen und passende Schlägel und achtet auf sanfte Anschläge.
Für jüngere Kinder reicht zunächst ein einzelner Klangstab. Besonders eindrucksvoll ist es, gemeinsam still zu werden und dem Ton bis zum Ende nachzulauschen. Wer gerade nicht spielen möchte, kann mit einer langsamen Handbewegung zeigen, wie der Ton verklingt.
KlangQuellen – Entdecken. Hören. Verstehen.
