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KlangQuellen · Bodypercussion entdecken

Bumm, bumm – die Trommel in unserer Brust!

KlangQuellen Illustration KW 39

Wir brauchen nicht immer ein Instrument, um Musik zu machen. Manchmal reicht unser eigener Körper! Wenn wir mit flachen Händen ganz sanft auf den oberen Brustbereich tippen, entsteht ein eher dumpfes Geräusch. Wie unterscheidet es sich vom Patschen auf die Beine oder vom Klatschen?

Wie entsteht der Klang?

Beim sanften Auftippen geraten Haut und darunterliegendes Gewebe kurz in Bewegung. Dadurch entstehen hörbare Geräusche, die wir zum Teil auch als Vibration wahrnehmen können. Der Körper und die jeweilige Kontaktfläche beeinflussen den Klang. Anders als bei einer Trommel mit Fell ist der Brustkorb allerdings kein frei schwingender Trommelkörper – die Bezeichnung „Brusttrommel“ ist ein spielerisches Bild für diesen Körperklang.

Was können wir entdecken?

Klangerzeugung

Sanft klopfen · Bewegung · Schwingung.

Klangvergleich

Brust · Beine · Hände – unterschiedliche Körperstellen klingen verschieden.

Körperklang-Echo

Vormachen · nachmachen · kurze Rhythmen kombinieren.

Hören und fühlen

Spannend ist, dass wir Klänge nicht nur hören, sondern manchmal auch körperlich spüren können. Legt eine Hand locker auf den Brustkorb und summt einen angenehmen Ton. Vielleicht bemerkt ihr dabei ein leichtes Vibrieren. Das funktioniert auch ganz ohne Klopfen.

Mitmachidee: Das Körperklang-Echo

Ihr braucht: nur eure Hände und einen ruhigen Platz.

  1. Den Klang entdecken: Tippt mit den flachen Händen ganz sanft auf den oberen Brustbereich. Wie klingt es?
  2. Klänge vergleichen: Patscht auf eure Oberschenkel und klatscht in die Hände. Was klingt anders?
  3. Schwingungen spüren: Legt eine Hand auf den Brustkorb und summt entspannt einen Ton. Spürt ihr ein leichtes Vibrieren?
  4. Das Körperklang-Echo: Eine Person spielt einen kurzen Rhythmus aus sanftem Brusttippen, Patschen und Klatschen vor. Die anderen antworten mit derselben Folge.

Was Kinder dabei entdecken

Kinder erleben ihren Körper als vielseitige Klangquelle und vergleichen die unterschiedlichen Geräusche von Brustkorb, Oberschenkeln und Händen. Sie verbinden akustische Wahrnehmung mit Körperwahrnehmung und entdecken, dass Schwingungen nicht nur hörbar, sondern manchmal auch spürbar sind. Das gemeinsame Körperklang-Echo fördert Konzentration, Rhythmusgefühl, Koordination und musikalisches Zusammenspiel.

Tipps für Eltern und pädagogische Fachkräfte

Beim Brusttippen gilt: immer sanft und freiwillig! Es geht nicht darum, kräftig auf den Brustkorb zu schlagen. Leichtes Tippen reicht aus; auf schmerzhaftes oder unangenehmes Klopfen wird vollständig verzichtet. Kinder, die das Berühren des Brustbereichs nicht mögen, können stattdessen auf die Oberschenkel patschen oder in die Hände klatschen.

Für die Wahrnehmung von Vibrationen eignet sich besonders das entspannte Summen mit aufgelegter Hand. So können alle Kinder die Übung auf ihre Weise mitgestalten.

KlangQuellen – Entdecken. Hören. Verstehen.

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