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Was rasselt denn da? Die Rassel und ihre Klänge entdecken

KlangQuellen Illustration KW 11

Einmal schütteln – und schon erklingt Musik! Doch warum rasselt eine Rassel überhaupt? Unterschiedliche Materialien und Bewegungen erzeugen überraschend vielfältige Geräusche. Mit einem kleinen Klanglabor entdecken Kinder, wie das funktioniert.

Wie entsteht der Klang einer Rassel?

In einer geschlossenen Rassel befinden sich kleine Klangkörper, etwa Körner, Kügelchen oder Steinchen. Beim Schütteln stoßen diese gegen die Innenwand und häufig auch gegeneinander. Viele kleine Stöße erzeugen die Geräusche, die wir als Rasseln hören. Es gibt auch andere Bauformen, beispielsweise offene Holzrasseln mit beweglichen Elementen.

Warum klingt jede Rassel anders?

Füllung & Material

Holz, Kunststoff oder Metall sowie Art, Größe und Menge der beweglichen Teile beeinflussen die Klangfarbe.

Bewegung

Kurzes, langsames oder schnelles Schütteln verändert die Folge der Geräusche und ihre Intensität.

Klangvergleich

Manche Rasseln klingen fein und hell, andere kräftiger oder dumpfer. Genaues Hinhören macht Unterschiede hörbar.

Wie eine Rassel klingt, hängt von mehreren Faktoren gleichzeitig ab. Eine bestimmte Füllung führt deshalb nicht bei jeder Rassel automatisch zum gleichen Klang.

Mitmachidee: Das Rassel-Labor

Ihr braucht: zwei oder drei sichere, gut verschlossene Rasseln mit unterschiedlichen Klängen. Für jüngere Kinder ausschließlich altersgerechte Instrumente ohne zugängliche Kleinteile verwenden.

  1. Genau hinhören: Schüttelt zwei Rasseln nacheinander. Welche Unterschiede fallen euch auf?
  2. Klänge vergleichen: Welche klingt eher hell, welche dumpf? Welche klingt lauter oder feiner?
  3. Bewegungen erforschen: Schüttelt dieselbe Rassel langsam, schnell und mit einem kurzen Impuls. Was verändert sich?
  4. Klangrätsel: Ein Kind schließt die Augen. Eine der Rasseln erklingt. Kann es sie am Klang wiedererkennen?

Was Kinder dabei lernen können

Beim Experimentieren erleben Kinder, dass Bewegung und zusammenstoßende Materialien Geräusche erzeugen. Sie vergleichen Klangfarben und Lautstärken, trainieren ihre auditive Wahrnehmung und erweitern ihren musikalischen Wortschatz.

Das gezielte Schütteln und Stoppen unterstützt die Bewegungskoordination. Beim Klangrätsel kommen Konzentration, Erinnerungsvermögen und bewusstes Zuhören hinzu.

Tipps für Zuhause und Kita

Beginnt mit zwei deutlich unterschiedlichen Rasseln. Lasst die Kinder ihre Beobachtungen zunächst frei beschreiben: „klingelig“, „raschelnd“ oder „wie Regen“ sind ebenso willkommen wie „hell“ und „dumpf“. In einer Gruppe können Kinder abwechselnd spielen und zuhören.

Für eine Erweiterung könnt ihr einfache Rasselrhythmen vorspielen und nachmachen lassen. Achtet auf eine angenehme Lautstärke und kontrolliert, dass Rasseln sicher verschlossen und unbeschädigt sind. Das Bauen einer eigenen Dosenrassel ist ein separates Projekt der KlangWerkstatt.

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