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KlangQuellen · Stimme entdecken

Pssst … oder RUMMS? Unsere Stimme kann laut und leise!

KlangQuellen Illustration KW 25

Ein leises Summen, eine sanfte Stimme oder ein kräftiges „Hallo!“ – mit unserer Stimme können wir unterschiedliche Lautstärken erzeugen. In der Musik heißt dieses Gestaltungsmittel Dynamik.

Wie verändert unsere Stimme die Lautstärke?

Beim Sprechen und Singen strömt Luft aus der Lunge durch den Kehlkopf. Bei stimmhaften Lauten schwingen dort die Stimmlippen. Unter anderem der Luftdruck und die Art ihrer Schwingung beeinflussen, wie laut unsere Stimme klingt. Wichtig ist dabei: Kräftig sprechen oder singen bedeutet nicht, zu schreien.

Was können wir entdecken?

Laut & leise

Dynamik bewusst gestalten: ein sanftes Summen und eine angenehm kräftige Stimme miteinander vergleichen.

Stimmwelle

Crescendo bedeutet allmählich lauter werden, Decrescendo allmählich leiser werden.

Stimme schonen

Sanft summen, entspannt experimentieren und nicht schreien. Lautstärke lässt sich ohne Anstrengung erforschen.

Leise sprechen ist nicht dasselbe wie flüstern

Auch bei leiser gesprochener oder gesungener Stimme schwingen die Stimmlippen. Beim gewöhnlichen Flüstern entsteht der Klang dagegen überwiegend durch Luftgeräusche ohne die regelmäßige Stimmlippenschwingung des stimmhaften Sprechens. Für die folgende Übung eignet sich daher besonders ein entspanntes Summen.

Mitmachidee: Die Stimmwelle

Ihr braucht: nur eure Stimmen und etwas Platz zum gemeinsamen Musizieren.

  1. Leise entdecken: Summt gemeinsam einen Ton ganz sanft. Könnt ihr euch noch gut hören?
  2. Lautstärke verändern: Summt denselben Ton etwas kräftiger und anschließend wieder leiser – ohne zu drücken.
  3. Die Stimmwelle: Beginnt leise, werdet allmählich lauter (Crescendo) und anschließend wieder leiser (Decrescendo).
  4. Der Stimmendirigent: Ein Kind zeigt mit den Händen die Lautstärke an: Hände nah beieinander bedeuten leise, weit auseinander etwas lauter. Die anderen folgen mit ihrer Stimme.

Was Kinder dabei entdecken

Kinder erleben Lautstärke als musikalisches Gestaltungsmittel. Sie lernen, zwischen laut und leise zu unterscheiden, ihre Stimme bewusster einzusetzen und allmähliche Veränderungen wahrzunehmen. Das gemeinsame Dirigieren fördert außerdem genaues Zuhören, Konzentration, Reaktionsfähigkeit und musikalischen Ausdruck.

Tipps für Eltern und pädagogische Fachkräfte

Die Übungen sollen angenehm bleiben. Laut singen heißt nicht schreien: Eine sanfte und eine bequem kräftige Stimme reichen aus. Bei Heiserkeit, Schmerzen oder Anstrengungsgefühl sollte die Stimme geschont werden. Kinder, die gerade nicht mitsummen möchten, können die Stimmwelle mit Handbewegungen begleiten oder selbst dirigieren.

Als Erweiterung könnt ihr kleine Geschichten vertonen: Eine Maus schleicht leise, ein Löwe meldet sich mit kräftiger Stimme – ohne dass jemand brüllen muss.

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