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KlangQuellen · Stimme entdecken

Mit der Stimme Achterbahn fahren! Hohe und tiefe Töne entdecken

KlangQuellen Illustration KW 15

Unsere Stimme kann hoch und tief klingen – und alles dazwischen! Mal piepst sie wie eine kleine Maus, mal brummt sie wie ein Bär. Mit einer Stimm-Achterbahn erleben Kinder spielerisch, wie sich Tonhöhen verändern.

Die Stimme als Instrument

Wir können mit unserer Stimme sprechen, singen und ganz unterschiedliche Töne erzeugen. Dabei unterscheiden wir unter anderem die Tonhöhe: Ein hoher Ton klingt anders als ein tiefer Ton. Tonhöhe ist nicht dasselbe wie Lautstärke – auch ein leiser Ton kann hoch oder tief sein.

Wie entstehen hohe und tiefe Töne?

Im Kehlkopf befinden sich zwei Stimmlippen. Beim Atmen sind sie normalerweise geöffnet, sodass die Luft hindurchströmen kann. Beim Sprechen und Singen nähern sie sich an und werden durch die ausströmende Luft in schnelle Schwingungen versetzt. Dabei öffnet und schließt sich die Stimmritze sehr rasch.

Je schneller die Stimmlippen schwingen, desto höher ist die Tonhöhe. Schwingen sie langsamer, entsteht ein tieferer Ton. Die Stimme kann auch fließend zwischen Tonhöhen wechseln – in der Musik nennt man das Glissando.

Drei Entdeckungen rund um die Tonhöhe

Hoch & tief

Eine helle Mäusestimme und eine tiefe Bärenstimme machen unterschiedliche Tonhöhen erlebbar.

Stimmlippen

Schwingende Stimmlippen erzeugen die Stimme. Die Geschwindigkeit ihrer Schwingung bestimmt die Tonhöhe.

Stimm-Achterbahn

Beim Gleiten zwischen tiefen und hohen Tönen entstehen hörbare Tonhöhenverläufe.

Mitmachidee: Die Stimm-Achterbahn

Ihr braucht: nur eure Stimmen und etwas Platz für Handbewegungen.

  1. Maus und Bär: Macht eine hohe Mäusestimme und danach eine tiefe Bärenstimme. Wie unterscheiden sich die Töne?
  2. Die Achterbahn: Lasst eure Stimme auf einem langen „Uuuu“ langsam von tief nach hoch und wieder zurückgleiten.
  3. Mit der Hand mitfahren: Führt die Hand passend zur Tonhöhe nach oben und unten. Kann die Stimme der Bewegung folgen?
  4. Stimm-Dirigent: Ein Kind zeichnet eine Achterbahn in die Luft. Die anderen folgen der Bewegung mit ihrer Stimme.

Was Kinder dabei lernen können

Die Kinder lernen, hohe und tiefe Töne bewusst zu unterscheiden und ihre Stimme gezielt zu verändern. Sie schulen ihr Tonhöhenempfinden, ihre auditive Wahrnehmung und ihre stimmliche Ausdrucksfähigkeit.

Die Verbindung von Handbewegung und Stimme hilft, Tonhöhenverläufe sichtbar und körperlich erfahrbar zu machen. Beim gemeinsamen Folgen einer Bewegung üben die Kinder außerdem Aufmerksamkeit und musikalisches Zusammenspiel.

Tipps für Zuhause und Kita

Beginnt mit kleinen, angenehmen Tonhöhenbewegungen. Niemand muss besonders hoch oder tief singen können. Ermutigt die Kinder, neugierig auszuprobieren, statt Töne möglichst exakt zu treffen.

Als Erweiterung könnt ihr eine Achterbahnlinie auf Papier zeichnen und sie mit der Stimme nachfahren. Wichtig ist eine entspannte Stimmgebung: nicht pressen, schreien oder unangenehme Tonlagen erzwingen. Wenn die Stimme müde wird, macht eine Pause.

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